Gleichzeitig ist für mich klar: Ein solches Projekt muss finanziell verantwortbar sein. Das KUBEZ darf kein dauerhaftes Defizitprojekt der Stadt werden. Deshalb setze ich auf einen Ansatz, der auf Eigenverantwortung und breite Abstützung baut. Ziel ist ein Betrieb, der sich so weit wie möglich selbst trägt, mit klar definierten finanziellen
Grenzen und ohne unkontrollierte Subventionen. Ich befürworte, die bestehende Zusammenarbeit zwischen Stadt und privaten Partnern konsequent weiterzuführen und auszubauen. Gleichzeitig soll die Trägerschaft breiter abgestützt werden – etwa durch eine Beteiligung von Bevölkerung, Gewerbe und Region. Das stärkt die Identifikation, verteilt die Verantwortung auf mehrere Schultern und entlastet die Stadt finanziell.
EINBETTUNG IN DEN SONNENHOF
Entscheidend ist zudem ein professionell geführter Betrieb mit klarer finanzieller Disziplin. Das KUBEZ soll eigene Einnahmen generieren, etwa durch Veranstaltungen, Vermietung oder Gastronomie, und langfristig möglichst eigenständig funktionieren. Öffentliche Beiträge sollen nur gezielt, begrenzt und transparent eingesetzt werden. Wichtig ist für mich auch die Einbettung in die Gesamtentwicklung des Sonnenhof-Areals. Das KUBEZ darf nicht isoliert betrachtet werden, sondern muss Teil einer gesamthaften Planung sein, bei der Kosten und Nutzen im Gleichgewicht stehen. Mein Ansatz ist klar: Ein lebendiger Ort, der langfristig tragfähig ist.