Stadtpräsidium
Lebendiges Zentrum
Die Altstadt und Bülach-Nord sollen Orte sein, an denen sich Menschen gerne aufhalten – zum Einkaufen, Arbeiten, Begegnen und Verweilen. Belebung entsteht dann, wenn Nutzung, Qualität und Erreichbarkeit zusammenpassen.

1. Vielfalt ermöglichen
- Detailhandel, Gastronomie, Dienstleistungen und neue Konzepte
- flexible Nutzung statt starrer Vorgaben
- Eine lebendige Altstadt braucht Vielfalt – nicht Einseitigkeit.
2. Rahmenbedingungen verbessern
- weniger Bürokratie für Betriebe
- erlass von Gebühren für Veranstaltungen
- Wer etwas aufbauen will, soll unterstützt – nicht gebremst werden.
3. Erreichbarkeit sichern
- gute Zugänglichkeit für alle
- ausgewogene Verkehrslösungen
- Ohne Frequenz keine Belebung.
4. Qualität im öffentlichen Raum
- attraktive Plätze
- gepflegte Umgebung
- einladende Aufenthaltsorte
Die Aufgabe der Stadt ist:
- gute Voraussetzungen schaffen
- Entwicklung ermöglichen
- unnötige Hürden abbauen
Tempo 30 dort, wo es sinnvoll ist
Ich unterstütze Tempo 30 in Quartieren, wo es um:
- Sicherheit
- Wohnqualität
- Lärmschutz
geht. Gerade in Wohngebieten ist eine Temporeduktion sinnvoll und richtig.

Klare Grenze: Keine Ausweitung auf Haupt- und Sammelstrassen
Auf Haupt- und Sammelstrassen lehne ich Tempo 30 ab. Warum?
- Diese Strassen sind für den Verkehrsfluss entscheidend
- Sie verbinden Quartiere und tragen den Hauptverkehr
- Eine Reduktion würde zu mehr Stau und Ausweichverkehr führen
Das verlagert Probleme in die Quartiere statt sie zu lösen.
Differenziert statt ideologisch
Ich stehe für eine pragmatische Verkehrspolitik:
- Tempo 30 ja, wo es die Sicherheit erhöht
- Tempo 50 bleibt, wo der Verkehr fliessen muss
Keine pauschalen Lösungen, sondern situationsbezogene Entscheide.
- Ausgewogene Interessen berücksichtigen
Es braucht Lösungen für:
- Anwohnerinnen und Anwohner
- das Gewerbe
- den Pendlerverkehr
Eine einseitige Politik hilft niemandem.
Gesunde Finanzen
Keine Steuererhöhungen
Die Belastung für Bevölkerung und Gewerbe ist bereits hoch.
Stattdessen:
- Ausgaben disziplinieren
- Projekte priorisieren
- Verwaltung effizient führen
1. Ausgabenwachstum stoppen
In den letzten Jahren sind:
- Projekte stark gewachsen
- Stellen ausgebaut worden
- Aufgaben ausgeweitet worden
Das ist auf Dauer nicht finanzierbar.
Darum unterstütze ich:
- klare Budgetdisziplin
- die Personalbremse
- einen Stopp des unkontrollierten Wachstums
2. Priorisierung statt Wunschliste
Die Stadt kann nicht alles gleichzeitig machen. Es braucht Fokus auf zentrale Aufgaben (Infrastruktur, Schulen, Schlüsselprojekte), weniger „Nice-to-have“-Projekte und weniger parallele Vorhaben.
3. Effizienz vor Ausbau
Bevor neue Ausgaben beschlossen werden:
- Prozesse verbessern
- Doppelspurigkeiten abbauen
- Aufgaben kritisch hinterfragen
Jeder Franken muss Wirkung zeigen.
4. Verantwortung statt Schönfärberei
Die finanzielle Lage muss ehrlich dargestellt werden.
Ich stehe für:
- transparente Kommunikation
- klare Entscheidungen
- auch unbequeme Prioritäten
Bülach wächst – und Wachstum kostet.
Aber: Wachstum darf nicht zu einem Automatismus für mehr Ausgaben werden.
