Das Podium der Interparteilichen Konferenz (IPK) Bülach zeigte klar die Meinungsverschiedenheiten im Stadtrat auf. Neben den unterschiedlichen Perspektiven zwischen bürgerlich-konservativer Finanzpolitik und drängenden Sozial-Fragen, zeigte sich auch eine sehr unterschiedliche Wahrnehmung zum Funktionieren des Stadtrats.
Das Podium der IPK war anfangs geprägt durch die Diskussion rum eine Investitions-Priorisierung auf der einen und einer deutlich stärkeren Unterstützung von Einwohnerinnen und Einwohnern auf der anderen Seite. Gleichzeitig wurde auch die Effizienz der Verwaltung angesprochen und die Vielzahl an Kleinprojekten, welche die Behörde stark beschäftigen. Meine Position dabei war klar:
- Priorisieren der Investitionen und ggf. zeitliche Verschiebung
- Weniger Projekte die nicht zwingend notwendig sind
- Klarere Führung der Verwaltung zur Steigerung der Effizienz
- Stärkung der Zusammenarbeit mit den Kreisgemeinden zu Finanzierungsfragen
Weiter wurde klar, dass unterschiedliche Perspektiven zum Vertrauensverhältnis im Stadtrat und zwischen Stadtrat, Parlament und Bevölkerung bestehen. Angesprochen wurde auch die oft sehr positive Darstellung von Situationen durch den Stadtrat und die fehlende Selbstreflexion. Aus meiner Sicht gilt für den Stadtrat: Weniger Beschönigung und mehr Selbstreflexion um das Vertrauen wieder herzustellen
Unten ein paar Impressionen des Podiums: