Leserbrief von Beat Böni, 28.02.2026
Im Wahlkampf wird manchmal sichtbar, wer welche Partikularinteressen hat. Das ist legitim - jeder darf und soll für seine Rechte und seine Einstellungen kämpfen. Am Schluss aber sollten politische Entscheide und Vorhaben einen Nutzen für möglichst viele Bewohnerinnen und Bewohner haben und sie müssen finanzierbar sein.
Hier Kompromisse zu finden und Entscheide zu fällen, obliegt dem Stadtparlament, zu dessen Wahl wir am 8. März aufgerufen sind. Bülach ist in den letzten Jahren enorm gewachsen, es hat sich verändert. Man mag dies begrüssen oder nicht, Fakt ist: Auch die Aufgaben des Stadtrats und die der Verwaltung haben sich verändert. Darum werden die Führungsstruktur, die Aufgaben und Abläufe sowie die Prozesse in der Verwaltung auf einen der heutigen Grösse der Stadt Bülach angemessenen Stand gebracht werden müssen. Das heisst nicht mehr Personal, sondern Zuständigkeiten klar benennen und Verantwortungen definieren. Mit einem «weiter so» werden Chancen verpasst. Ich erwarte von den Mitgliedern des Stadtrats, dass sie genau hinschauen, auch einmal über ihr Resort hinaus und gemeinsam. In Ihrer Abteilung hat Andrea Spycher bereits bewiesen, dass sie hinschaut und lösungsorientiert anpackt. Sie hat das Format zur Stadtpräsidentin und wird die Aufgaben angehen. Darum steht sie auf meinem Wahlzettel als Stadträtin und als Stadtpräsidentin.