Der Sechtbach in Bülach kann bei Hochwasser nicht schnell genug abfliessen. Bis Winter 2026 wird das Bachbett nun verbreitert und ökologisch aufgewertet.

Die Bauarbeiten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes am Sechtbach in Bülach haben am Montag begonnen. Zunächst werden Bäume und Sträucher gerodet sowie Neophyten entfernt, wie die Stadt Bülach mitteilt. Bis zum Winter 2026 soll das Projekt abgeschlossen sein. Das Bett des Sechtbachs ist zwischen der Poststrasse und der Einmündung in den Rietbach zu schmal. Bei einem Hochwasserereignis kann das Wasser nicht schnell genug abfliessen. Die Stadt setzt deshalb verschiedene Massnahmen um, damit der Sechtbach den Vorgaben des Kantons zum Hochwasserschutz entspricht.

Laut Angaben der Stadt Bülach starteten die Arbeiten am Montag mit der Rodung am Sechtbach. Ab April werden Bauarbeiten ausserhalb des Gewässerraums folgen, während die Arbeiten im Bachbett zwischen Mai und September stattfinden, um Schonzeiten von Fischen und Vögeln zu berücksichtigen. Die Arbeiten sind auf natürliche Zyklen abgestimmt, und alle Abschnitte des Projekts sollen im Einklang mit den Jahreszeiten ausgeführt werden.

Uferweg ab April gesperrt

Der Uferweg zwischen dem Bachübergang zum Sechtbach und der Allmendstrasse wird ab April gesperrt. Der Erlenweg und die Brücke Schwimmbadstrasse bleiben offen. Sperrungen und Umleitungen sind signalisiert.

Mit dem Projekt wird das Bachbett verbreitert, das Gefälle angepasst und Bachschwellen entfernt. Zugänge zum Wasser sollen zudem die Aufenthaltsqualität für die Bevölkerung erhöhen. Am Sechtbach entsteht ein zugänglicher Naturraum als Erholungsort.

Der Sechtbach wird auch ökologisch aufgewertet. Bei der Wiederbepflanzung setzt die Stadt auf einheimische und dem Ort angepasste Bäume, Sträucher und Stauden, damit zusätzlicher Lebensraum für einheimische Pflanzen und Tiere entsteht.

Komitee Andrea Spycher
Höhragenstrasse 61
8180 Bülach